… weiter durch Argentiniens Nord-Osten

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21.02.2013 – 09.03.2013

(Entre Ríos; Corrientes, Mercedes, Parque Provincial Esteros del Iberá; Misiones, Posadas, San Ignacio, Parque Provincial Salto Encantado, Reserva Yaguarundi, Puerto Iguazú, argentinische Iguazú Wasserfälle)

Nachdem wir Uruguay hinter uns gelassen hatten, führte uns die Reise durch den Nord-Osten von Argentinien. Dabei durchquerten wir die Bundestaaten Entre Ríos (zwischen dem Río Paraná und dem Río Uruguay), Corrientes, sowie Misiones, immer beständig nach Norden in Richtung Dreiländer-Eck Argentinien, Paraguay und Brasilien, wo sich die Iguazú-Wasserfälle befinden. Hier im tropischem Norden werden wir Argentinien auch wohl vorerst verlassen, und erst in ein paar Monaten sehr viel weiter im Westen zurückkehren.

Eine große Umgewöhnung gab’s für uns nach dem Grenzübertritt von Uruguay nach Argentinien zunächst nicht – die Landschaft sah die ersten hundert Kilometer ähnlich aus, auch die Menschen hier grüßten ebenso freundlich. Unsere Hoffnung, dass uns Argentinien “preislich” vielleicht ein wenig mehr entgegen kommen würde, hat sich leider nur teilweise bestätigen können … auch hier sind viele Lebensmittel teuer (6,6 Pesos sind 1€), nur der Sprit ist mit umgerechnet 1,11€/ Liter für Super (argentinische Bezeichnung: Nafta) endlich mal wieder billiger … und das freut natürlich nicht nur uns, sondern auch unsere Geldbörse.

Um die berüchtigte Ruta 14 in der Region Entre Ríos und die dort vorhandenen Touri-Abzocker-Polizisten zu umgehen, sind wir zunächst weiter in Richtung Río Paraná (nach Westen) und nicht schon direkt über die Ruta 14 nach Norden gefahren – und das hat wirklich gut funktioniert. Wir erlebten nur zwei Polizei-Kontrollen (beim Übertritt der Bundesgrenzen Entre Ríos nach Corrientes), die beide Male sehr unproblematisch verliefen, nachdem wir dem einzelnen Beamten dort unsere geballten deutschen Papiere in die Hände drückten. Beide Male wollten sie nur wissen, wohin wir denn unterwegs wären – und das war’s.

So fuhren wir also mit einem Schlenker über den Westen langsam weiter nach Norden (im Morgenlicht huschten dabei immer ein paar wilde Meerschweinchen über die Wege), schliefen mal auf einer Fahrspur neben einem Fluss oder unter zwei wunderschönen Akazien, wo unsere einzigen Nachbarn ein Völkchen Blattschneider-Ameisen waren, bevor wir zum ersten mal wieder eine große Stadt – nämlich Mercedes (in Corrientes) – erreichten.

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Die Wege dorthin waren nach den letzten vier Tagen Regen (die wir ja auch in Uruguay erlebt hatten) ziemlich ausgefahren, matschig und zum großen Teil richtig schlecht … das kostete den Pinzi nicht nur mehr Sprit, sondern auch sein sauberes Aussehen. Und so kamen wir mit einer ziemlich dicken Matsch- und Lehmkruste bei 32°C in Mercedes an, suchten nach einer Tankstelle, einer Autowäsche, einer Bank, Internet und einem Supermarkt. Alles etwas anstrengend in der vollen Mittagssonne – dennoch waren wir bei fast allem erfolgreich: Internet gab’s gratis und drahtlos an der Plaza, eine Bank direkt in der Nähe, einen Supermarkt beim Verlassen der Stadt und eine Tankstelle schon bei der Ankunft. Einzig und allein die Autowäsche, die eher einer mehr als einstündigen Schlammbefreiung nahe kam, war etwas ernüchternd – wir zahlten 150 Pesos – umgerechnet also 23€, was echt zu teuer war.

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Mit sauberem Auto, vollem Geldbeutel und Kühlschrank fuhren wir dann etwa 15km aus der Stadt hinaus, um den Abend/ die Nacht am Straßenrand neben einem Viscacha-Bau zu verbringen … wäre uns nicht um 21.30Uhr Victor dazwischen gekommen.

Victor ist ein argentinischer Rinderbaron, zu dessen Estancia 4000 Kühe, viele Hektar Land und mindestens 21 Hunde gehören. Und wie er so Abends aus Mercedes nach Hause fuhr (wir standen am Straßenrand, ca. 6km von seiner Estancia entfernt), muss er sich gedacht haben, dass er uns doch einfach mal anspricht … und uns zu sich nach Hause einläd. Wir saßen beide schon in unseren Schlafsäcken im Auto und lasen, als Victors Auto neben uns hielt. Wir sollten doch mit ihm kommen, sein “Haus” wäre nur 6km von hier und dort könnten wir dann auch übernachten. Das hat uns zuerst etwas stutzig gemacht, aber dennoch entschieden wir uns dafür mitzugehen, denn er wirkte so gar nicht gefährlich oder nicht-vertrauensselig, wie er da mit seinen 1,90m und 120kg vor uns stand und uns davon überzeugen wollte, dass es bei ihm doch viel schöner wäre als hier am Straßenrand. Und das taten wir dann.
Neben seinem Haus mit Veranda, die sich um das ganze Gebäude zog, hatte er in seinem Garten einen Aussichtsturm und ein privates, Kanal-artiges Gewässer (ca. 6km lang), in dem Kaimane (yacaré in Guaraní) und Wasserschweine (carapíncho in Guaraní) lebten, sowie tausende Wasservögel an den Ufern.

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Hier verbrachten wir also zwei Nächte (im Pinzi, obwohl wir auch im Haus hätten schlafen können), machten mit Victor eine Bootstour über seinen Kaiman-Kanal, veranstaltete ein Asado mit Victor und seiner Frau Mariaeivira, einem von Victors Söhnen, seiner Frau und den zwei Kindern, bevor am Nachmittag Victors Bruder zu Besuch kam. Sie waren sehr gastfreundlich, man wurde mit Essen (vor allem Fleisch), Nachtischen und Wein nur so zugeschüttet. Hätten wir das alles nicht erlebt, wäre es wirklich schwer das zu glauben … uns selbst fiel es am ersten Abend noch schwer zu verarbeiten, was uns da gerade passiert ist Smiley Dass wir wirklich einfach eingeladen worden waren – ins Haus von Victor, ohne dass er uns irgendwie kannte.

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Es war wirklich ein schönes Erlebnis, auch wenn wir aufgrund unserer noch immer geringen Spanisch-Kenntnisse weniger mit Victor und seiner Familie in Kontakt treten konnten, als wir gewollt haben. Wir hätten gerne mehr von uns erzählt, aber da Victor gerne und viel geredet hat (und wir auch den größten Teil zumindest verstanden haben) gab es trotzdem interessante Unterhaltungen. Es war für uns wirklich ein Highlight, weil wir mal einen kleinen Einblick in das argentinische Leben eines Rinderbarons bekamen.  Hier erlebten wir auch unser erstes richtiges Tropengewitter. Es hatte sich schon seit Nachmittags um drei angekündigt, brach dann aber erst ab 18Uhr richtig los und dauerte bis 3Uhr Nachts, mit dem heftigsten Regen, den wir bisher je gesehen haben … man konnte keine 15m mehr weit sehen und wurde selbst unter Victors Riesen-Veranda noch richtig nass, so dass man hinein gehen musste.
Mit einem Erinnerungsfoto auf der Kamera und einer Flasche Wein und Champagner im Gepäck verabschiedeten wir uns nach zwei Nächten bei Victor und seiner Frau, obwohl sie betonten, dass wir gerne noch länger bleiben könnten. Außer zwei Tüten Gummibärchen für die Enkel und einer Postkarte aus Münster inklusive Dankes-Brief hatten wir leider nicht mehr zu bieten, um uns für die Gastfreundschaft zu bedanken.

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So reisten wir weiter zum Reserva Provincial Esteros del Iberá, einem wunderschönen Sumpfgebiert im Norden von Corrientes, das dem Pantanal recht ähnlich sein soll. Zu erreichen ist das Städtchen Colonia Carlos Pellegrini, direkt an der Laguna Iberá, nur über unbefestigte Straßen. Nach dem heftigen Gewitterschauer in der Nacht zuvor, war diese eine echte Herausforderung. Dennoch kamen wir in dem verschlafenen, nur mit Straßen aus Sand ausgestatteten Örtchen an und verbrachten die nächsten drei Tage auf dem dortigen Campingplatz direkt an der Lagune.

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Von hier aus starteten wir an unserem letzten Tag zu einer Bootstour durch die Lagune, um die Sümpfe, schwimmenden Inseln und all ihre Pflanzen und Tiere zu bestaunen – auch hier sahen wir wieder Kaimane, Wasserschweine und neben den vielen Vogelarten auch mehrere Sumpfhirsche. Erstaunlich wie selbstverständlich sie sich über die morastigen Pflanzenbuckel der schwimmenden Inseln bewegten und blitzschnell in den feuchten Schilfgürteln verschwinden konnten. Am Visitor Center des Parks sahen wir sogar auch noch ein paar Brüllaffen im Blätterdach … aber für ein Foto hat’s bei der Sichtung leider nicht gereicht.

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In Carlos Pellegrini lernten wir auch  Anna und Paul aus Berlin kennen, die (gerade mit dem Abi fertig bzw. zum Anfang ihres Studiums) noch mal als Backpacker zu den Iguazú Fällen unterwegs waren … und nun aus dem Städtchen einen Weg nach Posadas suchten, der sie nicht 1000 Pesos ärmer machen würde (soviel hätte nämlich ein privater Transfer gekostet, da Linienbusse das Örtchen gar nicht anfahren). Unsere Transfer-Dienste und den Service der Ablieferung direkt an Posadas Bus-Terminal bezahlten sie dann mit einem köstlich belegten Brötchen und einem leckeren Pfirsich Smiley … für die beiden ein Schnäppchen für die rund 200km bis Posadas.
Während Anna und Paul sicherlich schon mit einem der großen Überland-Reisebusse nach Iguazú unterwegs waren, quartierten wir uns für die Nacht beim deutschen und sehr mitteilsamen Auswanderer Frank auf seinem Campingplatz (eine Art ehemalige Freibad-Anlage im fortschreitenden Verfall) an der Ruta 14 ein, die er mit seinen vier Schäferhunden bewohnte.

Von Posadas aus ging’s dann nicht viel weiter als bis nach San Ignacio (56km weiter), wo wir einen viel zu teuren Campingplatz (Club de Rio; Mo-Fr: 29€ für uns beide – am Wochenende noch teurer) besuchten, nur um am nächsten Morgen die Ruinen der dortigen Jesuitenreduktion (1696 bis 1768) zu besuchen. Diese liegen mitten in San Ignacios Innenstadt auf einem sehr weitläufigen Gelände mit alten Bäumen. Die Anlage selbst ist recht gut erhalten – wird aber vermutlich durch ihren Weltkulturerbe Status auch ausreichend gefördert. Da die Mauern der Gebäude fast alle erhalten sind, lassen sich Ausmaß und Erscheinungsbild der einstigen Siedlung eindrucksvoll erkennen. Uns haben die Ruinen sehr gut gefallen – nicht nur, dass die Farbe des für die Misiones-Region so typischen roten Sandsteins vor grünem Regenwald ein schönes Bild lieferte, auch das Fehlen großer Touristenmassen (Samstagsmorgens um 8Uhr) haben uns sehr gefreut – so hatten wir die gesamte Anlage praktisch für uns allein.  All-abendlich gibt es hier eine Sound- und Light-Show, die in den Ruinen gratis stattfindet … angesehen haben wir uns das aber (leider) nicht Zwinkerndes Smiley.

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Als “extranjeros” (Ausländer) zahlten wir mit 70 Pesos Eintritt den Höchstpreis, und begegneten damit zum ersten Mal dem in Argentinien üblichen, für uns jedoch neuen Phänomen der gestaffelten Preise: Einwohner der Region zahlen am wenigsten, dann folgen Einwohner des Bundeslands, dann Rest-Argentinier, dann Rest-Südamerikaner und die Spitze der Peso-Pyramide bildet der Rest der Welt … und darunter fallen dann eben auch wir. Gut – 70 Pesos waren für die Anlage nicht zu viel, und es hat sich ja auch wirklich gelohnt.

Eine weitere Attraktion, die San Ignacio zu bieten gehabt hätte, wäre das Haus des uruguayischen Schriftstellers Horacio Quiroga gewesen, durch dessen Leben sich zahlreiche Shotgun-Unfälle und Cyanid-Vergiftungen ziehen. Wäre das Haus größer gewesen als der Pinzgauer und hätten die netten Jungs am Eingang nicht gesagt, dass sie 40 Pesos statt den im Lonely Planet angegebenen 10 Pesos für den Besuch des Ein-Raum-Hauses hätten haben wollen (wir hatten uns vorher ein Limit von 30 Pesos pro Person gesetzt), wären wir dort gerne auch noch hinein gegangen – so aber bedankten wir uns höflich und verließen San Ignacio über die Ruta 14 weiter in Richtung Nordwesten, wo wir für einen Tag im Parque Provincial Salto Encantado Halt machten, einem kleineren Naturschutzgebiet, dessen Hauptattraktion ein ca. 60m hoher “Salto” (Wasserfall) und extrem-kurze und gut ausgebaute Wanderwege sind … das Letztere hat uns eher weniger gefreut, vor allem, weil davon die Hälfte außerdem gerade wegen Bauarbeiten gesperrt war Zwinkerndes Smiley.

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Doch es sollte auch wieder netter werden (abgesehen vom Wetter, denn hier gab es praktisch jeden Tag heftige Gewitter und Regenwetter) … und zwar im Reserva Yaguarundi, einem Hof mitten im Regenwald, der von Martín und Alexandra geführt wird, einem unglaublich! netten, argentinischen Ehepaar. Neben dem, was sie sonst so machen, bieten sie, durch ein bisschen Wald getrennt, einen Unterstand/ Hütte mit Holzofen, WC & kalter Dusche die Möglichkeit zum Campen an (Agro Ecoturismo) … und die haben wir drei Tage genutzt. Hier versuchten wir uns im Backen von Brot und Pizza (vor allem die Pizza war ein Riesen-Erfolg!!!).

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Da wir die einzigen Gäste waren, teilten wir uns die Anlage nur  mit Martins und Alexandras Pferden, Hunden, Enten, Gänsen, Truthähnen … und den zig anderen Vögeln. Martín ist (Hobby-)Ornithologe und kümmert sich nicht nur um die 600 Hektar Yaguarundi-Reservat, mit liebevoll hergerichteten Regenwald-Wanderwegen, sondern auch um seine Kamera-Fotofallen für Tiere, die er im Wald aufgestellt hat Smiley.

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Nach dem Reserva Yaguarundi fehlten uns nicht mehr viele Kilometer bis in den äußersten Norden Argentiniens und somit zu den Iguazú-Wasserfällen.Wir näherten uns Puerto Iguazú von Osten mitten durch den Regenwald und über die unbefestigte Ruta 101, die bei dem Dauerregen, der uns hier begleitete, rutschig war wie ein Stück Seife. Mehrfach wollte uns hier unser eigenes Heck überholen. Aber im Schneckentempo und einem Schnitt von unter 30 km/h erreichten wir doch noch die Touristen-Hochburg Puerto Iguazú, nur um dann für zwei Stunden nach einem Campingplatz zu suchen. Unsere GPS-Waypoints anderer Reisender konnten uns hier zum ersten Mal nicht weiterhelfen, da sogar Campingplätze aus dem Jahr 2012 jetzt nicht mehr existierten. Anscheinend ist es für die hiesige Touristen-Unterkunfts-Industrie lukrativer sich auf Hotels, Cabañas und Zimmer zu spezialisieren, als Leuten einen Zeltplatz für die Nacht anzubieten. Nach unserem langen Suchen (auch die Info aus der Touristeninformation und deren eher kryptisch in die Stadtkarte eingemalte Campingplatz-Lage konnten uns nicht wirklich weiterhelfen) waren wir endlich erfolgreich und landeten auf dem Campingplatz “Eterno Reverdecer”. Oscar, der freundliche aber doch etwas abgedrehte Besitzer (Künstler, der nur Nachts arbeiten kann) besteht jedoch darauf, dass es sich hier nicht um einen Campingplatz, sondern eher um eine internationale Begegnungsstätte für Menschen handelt. Uns war’s egal – hier gab’s alles was wir wollten: Eine warme Dusche, WiFi und sogar eine Camp Kitchen (Preis: 65 Pesos/ 10€ pro Person).
Einen Tag später – und dieses Mal ohne Dauerregen, sondern bei Sonnenschein und tropischen  32°C (100% Luftfeuchtigkeit!) – ging’s Morgens um 8Uhr endlich zu den Iguazú Wasserfällen, ca. 14km außerhalb der Stadt. Zu Recht kann man sagen, dass es ein Höhepunkt unserer bisherigen Reise war … und seine insgesamt 200 Pesos pro Person wert (60 Pesos für’s Parken, 170 Pesos pro Person Eintritt). Die Wassermassen sind gewaltig – schlammig braune Flüsse verlassen den Regenwald und donnern über die vielen, vielen einzelnen Wasserfälle hinab.

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Es ist laut, es ist nass (die Gischt des tosenden Wassers kann einen innerhalb von Sekunden bis auf die Haut durchnässen) und es ist einfach gigantisch. Bilder oder Worte sind einfach nicht genug, um die Stimmung wiederzugeben. Die Größe und Gewaltigkeit der Fälle, vor allem und natürlich auch des Garganta del Diablo (Devil’s Throat), sind einfach beeindruckend.

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Die Touristen-Massen hielten sich wirklich in Grenzen, hier und da begegneten wir immer mal wieder Mülltonnen-fleddernden Nasenbären-Banden (coatí in Argentinien) und die Menge an unterschiedlichsten Schmetterlingen verschiedenster Größen war atemberaubend.

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Mit diesem Erlebnis können wir dann ruhigen Gewissens Argentinien (zunächst) verlassen und werden auf einer Stippvisite in Brasilien mal sehen, was die brasilianische Seite der Iguazú Fälle zu bieten hat, bevor es für uns anschließend in das eher unbesuchte und unbekannte Paraguay geht.

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Bis dahin, viele Grüße, wir freuen uns über Mails oder Kommentare,

Katja & Florian

Kurzfazit Argentinien: Zunächst einmal gibt es nicht sehr viel Unterschiede zu Uruguay, außer vielleicht, dass nicht immer alle Leute so freundlich grüßten. Sie waren oft vielmehr mit erstauntem Gucken beschäftigt, als man grüßend an ihnen vorbeifuhr. Der immer tropischer werdende Norden hat uns sehr gut gefallen – das Klima ist natürlich anstrengend, dafür kann man aber eben auch so wunderbare Gebiete wie die Esteros del Iberá oder auch die Iguazú Fälle erleben. Trotzdem kann von unserer Seite noch kein abschließendes Argentinien Fazit gezogen werden. Schließlich kommen wir im nächsten Süd-Sommer (hoffentlich) wieder zurück nach Argentinien, wenn wir nach Feuerland reisen.

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4 Gedanken zu „… weiter durch Argentiniens Nord-Osten

  1. Paul

    Hallo ihr beiden,

    toller neuer Bericht.
    Bei der Beschreibung der Tiere, der Landschaft und nicht zuletzt der Leute, werde ich schon ein wenig neidisch auf eure Erlebnisse.
    Die vielen Gewitter, dem entsprechend schlammige Pisten und ein schmutziger Pinzi gehören m.E. zu so einer Tour dazu.
    Ich finde auch ein wenig Dreck steht dem Pinzi eigentlich ganz gut.
    Wünsche euch weiterhin alles Gute, nicht zu viel Regen und nicht zu viel Hitze bzw. Luftfeuchte.
    Freue mich schon auf den nächsten Bericht.

    Gruß Paul

  2. Ingrid Brinkert

    Hallo ihr Zwei,
    ein super toller Bericht. Aber am besten gefallen mir noch die Bilder.
    Weiterhin alles Gute. Mama

  3. mat

    Toller ausführlicher Bericht, Katja musste sicher jede Nacht durchschreiben.
    Na da kann man hinterher nur sagen: Zum Glück habt ihr euch zur Übernachtung beim Rinder-Victor überreden lassen!
    Vielleicht könnt ihr ja zukünftig als Visitenkarte ein Foto von euch und dem Pinzi mit euren Kontaktdaten bereithalten, falls ihr nochmal unerwartet eingeladen werdet.

    Weiterhin gute Reise!

  4. Uschi

    So tolle Berichte…da kann man auch als Deutschländer zumindest ein wenig an eurer Reise teilhaben. Und die Tiere auf den Bildern sehen ja tatsächlich noch lebendig aus!!! Bin schwer begeistert. 😀
    Alles Gute weiterhin & liebe Grüße

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