Paraguay – mehr als nur ein Transit-Land

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09.03.2013 – 05.04.2013

(BRASILIEN: die Iguacu-Wasserfälle; PARAGUAY: Itaipu-Staudamm, Salto del Monday, Reserva Biológico Tatí Yupí, Besuch bei Willi, Fahrt zur Laguna Blanca, der heiße & trockene Chaco, Nationalpark Cerró Corá)

Wir haben uns wieder mal etwas mehr Zeit gelassen, um den nächsten Reisebericht zu schreiben und beginnen dann sogar wieder einem Thema, über das ihr schon einmal etwas gelesen habt – mit den Iguacu-Wasserfällen. Neu daran ist jedoch, dass wir dieses Mal etwas über die brasilianische Seite berichten.
Viele Leute sagen, dass sowohl die argentinische als auch die brasilianische Seite ihre Reize haben. Das können wir auch bestätigen, aber uns gefällt gesamtheitlich die Aufmachung und Planung der argentinischen Seite besser: Dort gibt es viel mehr Wanderwege und somit die Möglichkeit, dass sich die Touristenmassen einigermaßen verlaufen können. Brasilien besitzt nur einen betonierten Fußweg für alle und das fanden wir ein bisschen schade.  Während man in Argentinien “mitten drin” ist, bietet die brasilianische Seite dafür das bessere Panorama.
Auf der  brasilianischen Seite konnten wir, kurz vor einem Sintflut-artigen Regenguss, dann auch endlich unseren ersten südamerikanischen Geocache loggen konnten Zwinkerndes Smiley.

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Bei unserem Kurzbesuch in Brasilien übernachteten wir in der Jugendherberge Paudimar (für 9 US$ inklusive Frühstück, Pool auf dem Gelände und WiFi) und konnten von dort unsere Touren zu den brasilianischen Wasserfällen starten.
Schön war dort auch, dass wir zum ersten Mal überhaupt andere Reisende getroffen haben. Helge und Ulla aus Südafrika (www.patamobil.com) und Roland und Angelika aus Deutschland (www.angelika-fi.de, www.aquarelle-jv.de). Die beiden Paare kannten sich schon aus ihren Südamerika-Reisen der vorherigen Jahre und nahmen uns gleich in ihren kleinen Kreis auf, luden uns zum Grillen ein und erzählten uns alles Mögliche über ihre Erfahrungen und Reisen auf diesem abwechslungsreichen Kontinent. Davon haben wir natürlich profitiert und konnten so beispielsweise ein ganz köstliches, neues Getränk kennenlernen, welches “Pisco Sour” genannt wird. Pisco – ein Schnaps aus Trauben, der zusammen mit Zitronensaft, Eis und Puderzucker getrunken wird und besonders in Bolivien und Peru verbreitet ist. Es schmeckt herrlich und wir können es kaum erwarten, dass wir in Bolivien oder Peru selber mal in den Genuss kommen, uns das Getränk zusammen zu mixen bzw. auch ein Fläschchen für zu Hause kaufen, um es mit euch zu trinken Smiley.

Nach unseren zwei Tagen Luxus auf dem Campingplatz der Jugendherberge in Brasilien ging’s dann auch schon wieder weiter – raus aus Südamerikas größtem Land und über die Puente de Amistad (die Brücke der Freundschaft) über den Río Paraná von Foz do Iguacu nach Ciudad del Este in Paraguay.
Viele Reisende nutzen das im Zentrum Südamerikas liegende Paraguay oft nur als Transit-Route nach Bolivien oder nach Brasilien. Da wir nach unserem Besuch in Paraguay gerne ins brasilianische Pantanal wollen, es dort aber im März noch zu viele Moskitos gibt, wollten wir hier die Zeit bis Anfang April überbrücken. Es sollten uns also 2-3 Wochen Zeit bleiben, um zu erfahren ob Paraguay wirklich nicht mehr als die Routa 9, korrupte Polizisten und Waffen an jeder Ecke zu bieten hat.

Unser Reiseführer schrieb schon ganz treffend, dass man es einem nicht verübeln könnte, wenn man beim Übertritt nach Paraguay gerne direkt wieder kehrt machen würde, so unterschiedlich sind die beiden Städte links uns rechts des Paraná. Und direkt widersprechen können wir da nicht … während der Verkehr in Brasiliens Foz do Iguacu noch recht “gesittet” ablief, kam man in Paraguays Ciudad del Este in eine andere Welt. Wir sagten, dass es uns erst hier tatsächlich zum ersten Mal “südamerikanisch” vorkam Smiley (naja, was man sich als Europäer eben unter den stereotypischen Bildern einer südamerikanischen Großstadt vorstellt!): Es war laut, voll, überall fuhren Leute auf ihren kleinen Motos (Motorräder; es gibt sie sogar als Taxi in gelb – dann wird man hinten drauf mitgenommen) durcheinander. Fahrspuren gab es keine, man suchte sich in dem Gedränge in die Stadt einfach seinen Weg – wie gut, dass man im Pinzi so schön hoch über der Straße sitzt Smiley.

Ciudad del Este wird auch der “Supermarkt” Südamerikas genannt, weil es nirgends so viel so günstig zu kaufen gibt wie in Paraguays zweitgrößter Stadt. Besonders Elektronik-Artikel kann man hier in Hülle und Fülle kaufen … aber eben auch sonst fast alles an den Ständen, Buden oder großen Einkaufszentren direkt hinter der Grenze. Ein irres Bild, vor allem auch, weil an jeder Bank oder größerem Geschäft ein Wachmann mit einer Shotgun im Anschlag steht (wir haben in Ciudad del Este mehr Waffen gesehen als in unserem ganzen bisherigen Leben) … und das war eben so ganz anders, als wir Südamerika bisher erlebt hatten.

Damit wir in dem ganzen Konsum-Geschäft auch ein bisschen mitmischen konnten (wenn auch auf unserer Einkaufsliste eher Lebensmittel als Elektronik-Artikel standen), mussten wir erstmal zur Bank … und wurden Millionäre Smiley, denn 1.000.000 Guaranís sind ungefähr 200€ (5000 Gs = 1€). Mit so viel Geld in der Tasche ging’s dann zum Supermarkt, wo wir schnell einkaufen und danach noch weiter zum Refugio Biológico Tatí Yupí wollten … doch es sollte dann erstmal wieder alles ganz anders kommen:
Auf dem Parkplatz des Supermarkt wurde Florian nämlich von einem Paraguayer angesprochen –  und zwar in perfektem Deutsch. Willi Werner Kurz Cabral, ein 25-jähriger Paraguayer, dessen Vater in den 70’er Jahren mit einem Unimog über Afrika nach Südamerika reiste und in Paraguay Willis Mutter kennenlernte und kurzerhand hier blieb. Noch viel witziger, dass er selber schon einmal für zwei Jahre in Deutschland war – und das in Münster! Smiley Was für ein Zufall … die Welt ist eben doch ein Dorf. Jedenfalls schrieb er uns seine Adresse auf und lud uns ein, doch mal vorbeizukommen. Wir nahmen das Angebot gerne an, wollten allerdings zunächst in das Tatí Yupí Reservat der Itaipu-Staudamm Gesellschaft, von dem wir so viel gelesen hatten, und somit verabschiedeten wir uns für’s Erste von Willi.

Nun zu unserer Tatí-Yupí-Odyssee, denn so muss man das Ganze wohl nennen: In Hernandarias betreibt die Itaipu Binacional Gesellschaft das (ehemalig) größte Wasserkraftwerk der Welt (der Drei-Schluchten-Damm inklusive Kraftwerk in China ist wohl noch größer … nur sagt einem das in Itaipu keiner Zwinkerndes Smiley). Das Kraftwerk ist dabei ein gemeinsames Projekt von Brasilien und Paraguay, das Brasiliens Stromverbrauch zu 28% und Paraguays zu 78% deckt.

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Im Zuge des Staudamm-Baus, und der Überflutung weiter Teile des dortigen Regenwaldes, erschuf die Itaipu Gesellschaft mehrere biologische Schutzgebiete auf paraguayischer und brasilianischer Seite. Zwei davon auf paraguayischer Seite – Tatí Yupí und Itavo – können von Touristen besucht und auch zum Camping genutzt werden. Die Refugios sind ausgestattet mit Sanitär- und Freizeitanlagen, liegen direkt im Regenwald und zum Teil am Itaipu-Stausee. Für uns klang das perfekt und wir planten ca. eine Woche im einen Refugio und die nächste Woche im anderen Refugio zu verbringen. Aber … wie gesagt, wir planten
Von mehreren Reisenden hatten wir zuvor gehört (bzw. in den Reiseberichten gelesen), dass das Campen in den Refugios einiger “Behördengänge” bedurfte – man musste sich eine Erlaubnis in dreifacher Kopie an einer Stelle in Hernandarias abholen und konnte dann zu den Refugios fahren. GPS sei Dank hatten wir sowohl die Koordinaten für die Stelle, an der es die Erlaubnis geben sollte, als auch die Koordinaten zu den Zufahrten in die Refugien … dennoch konnten wir vier Tage lang keine Camping-Erlaubnis für Tatí Yupí oder Itavo bekommen.
Am ersten Tag hieß es noch, dass Tatí Yupí sowieso wegen zu schlechter Straßen (es hatte stark geregnet) geschlossen sei – wir sollten doch morgen wiederkommen und bekamen notdürftig den Weg zu einem Campingplatz am Salto del Monday beschrieben, einem Wasserfall, der schön ist, aber eindeutig unter der Nähe der Iguazú-Fälle leidet. Dort standen wir für zwei Nächte und einen Tag (Tag und Nacht wurden hier separat bezahlt) und wurden in der zweiten Nacht fast von einem großen Ast erschlagen Zwinkerndes Smiley, der kurz nachdem wir im Bett lagen auf den Pinzi donnerte.

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Als wir dann am dritten Tag wieder zum Visitor’s Center des Staudamms kamen, war Tatí Yupí noch immer gesperrt und unsere Laune sank immer weiter in den Keller. Ein netter Wachmann mit großem Interesse am Pinzgauer machte uns dann mit Marcelo bekannt, einem Itaipu-Mitarbeiter, der für uns organisierte, dass wir eine Nacht auf dem Parkplatz des Visitor’s Centers übernachten konnten. Im Gespräch mit Marcelo hörten wir dann heraus, dass Campen in den Refugios aber wohl schon seit Jahren nicht mehr möglich sei  – nur Tagesbesuche wären dort erlaubt. Seltsam, dachten wir, da wir doch wussten, dass Reisende erst vor zwei Monaten noch dort übernachtet hatten. Aber gut … wir warteten die Nacht auf dem Hochsicherheits-Parkplatz ab, nur um am nächsten Morgen wieder zu fragen, ob ein Besuch in Tatí Yupí möglich wäre – und siehe da, nun endlich waren die Straßen trocken genug, dass man hinfahren konnte … allerdings nur als Tagengäste Trauriges Smiley … Campen immer noch unmöglich.

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So kamen wir uns also nach vier Tagen Hin- und Her-Gefrage nach einer Campmöglichkeit in den Refugios vor wie Asterix und Obelix auf der Suche nach dem sagenumwobenen Passierschein A38: Wir fragten mehrere Wachmänner der Itaipu Binacional, die uns zum Visitor’s Center schickten. Dort wurden ebenfalls mehrere verschiedene Leute an unterschiedlichen Tagen und zu unterschiedlichen Uhrzeiten von uns befragt. Ebenso wurden Leute der Fauna y Flora Binancional, sowie Angestellte des Museums “Tierra Guaraní” und selbst Leute aus dem Itaipu-Zoo nach Campmöglichkeiten für Tatí Yupí gefragt …. vergebens. Wir haben es also, trotz perfekter Hinweise vorheriger Reisender, nicht geschafft eine Camperlaubnis zu erhalten … und wissen leider nicht wieso.
Um aber wenigstens mal zu sehen, was uns denn dort wohl entgehen würde, fuhren wir mit unseren Passierscheinen als Tagesgäste nach Tatí Yupí: Das Gelände war riesig, leider befanden sich auch hier die meisten Gebäude in langsamem Verfall. Es scheint, als würde sich kaum jemand mehr richtig darum kümmern, obwohl mehrere Dutzend Leute auf dem Gelände herumliefen. Wir blieben die einzigen Touristen und verbrachten dort den Tag.

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Dass sich nun unsere Pläne so erfolglos zerschlagen hatten, stellte uns vor ein neues Problem – denn Paraguay ist touristisch recht “jungfräulich”, wenn man das so nennen kann. Campingplätze gibt es nur wenige und dann leider auch nicht in den Regionen, die wir auf unserem Weg bis zum Chaco bereisen wollten. Im stärker besiedelten Osten Paraguays ist das freie Stehen nicht nur fast unmöglich, sondern möglicherweise auch unsicher. Wir mussten uns also einen neuen Plan für unsere Weiterreise überlegen und der schloss ein, dass wir – ganz wie Willi es uns angeboten hatte – einen kleinen Abstecher in Richtung Asunción machten, und ihn bei sich zu Hause an der Ruta 277 besuchten.
Als wir uns erfolgreich zu ihm durchgefragt hatten war Willi, der seine eigene Werkstatt hat und nebenher Jura studiert, noch bei der Arbeit. Die Wartezeit überbrückten wir zusammen mit seiner Mutter Teresa unter den schattigen Mangobäumen und bekamen frischen Orangensaft mit Eis serviert. Überhaupt war der spontane Aufenthalt bei Willi richtig nett. Er erzählte uns von seiner Zeit in Deutschland, über sein Leben in Paraguay und servierte uns zum Abendbrot köstliche Tortillas (hier: gefüllte kleine Teigtaschen mit Fleisch, wahlweise auch Käse) und Mandioka (Maniok), dazu frisch gepresster Maracujasaft mit Eis – köstlich! Die Nacht konnten wir im Hinterhof ihres Hauses verbringen und am nächsten morgen bekamen wir noch seine Werkstatt zu Gesicht, bevor wir uns wieder auf den Weg nach Norden machten. In ein, zwei Jahren möchte Willi noch mal nach Deutschland kommen und wir würden uns freuen, er würde dann mal bei uns vorbeischauen Smiley.

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Unserer weiterer Weg führte uns in Richtung Santa Rosa de Aguaray. Von dort gibt es eine unbefestigte Straße zur Laguna Blanca, einem stahlblauen See, an dem man auch übernachten können soll. Gerade als wir den Asphalt in Santa Rosa verließen öffneten sich die Wolken über uns und es begann aus Kübeln zu regnen. Für den Pinzi erstmal kein Problem, denn er meisterte die 30km Piste perfekt. Schade jedoch, dass wir am Ende der Piste – und ca. 300m vor der Laguna Blanca – vor einem verschlossenen Tor standen und der Weg einfach nicht mehr weiterging. Wir fuhren also zur nächsten Hütte, hielten an und hüpften aus dem Auto in den Regen um nach einer Möglichkeit der Weiterfahrt zu fragen, nur um zu erfahren, dass die Laguna geschlossen sei.
So ein Mist, dachten wir … also ging’s wieder zurück ins Auto und bei immer dunkler werdendem Tag und weiterem Regen die 30km langsam zurück, denn mittlerweile war die Straße zu einer Schlammsuppe geworden, bei der das Fahren für “normale” Autos schwierig geworden wäre. Selbst die leichten Motos hatten Schwierigkeiten voran zu kommen und viele Kleinlaster und ein paar Autos hatten an einer Senke schon aufgegeben, als wir dort vorbeikamen. Eines steckte trotz 4×4 Antrieb auf halben Weg den Berg hinauf im Graben, als sich der Pinzi  mit Allrad und allen Sperren daran vorbeikämpfte. Einmal oben packte uns, vor allem aber Florian, dann der Ehrgeiz – er sagte, dass er zurückfahren und den Leuten im Graben helfen wollte.
Also fuhren wir im Schritttempo rückwärts den Berg hinunter, hielten vor dem Pickup und kletterten aus dem Wagen. Ich hatte die Schuhe schon vorsorglich ausgezogen, als ich in den rostroten Matsch hinauskletterte und mich beinahe auf den Hintern gesetzt hätte. Sobald Wasser auf diesen Boden trifft, wird der Untergrund wie Seife … und so schlitterte ich am Berg ums Auto herum, um den Männern unsere Hilfe anzubieten. Die nahmen dankend an – und während ich mit dem einen Mann den Berg durch den Schlamm hinauflief, zog Florian mit dem Pinzgauer das Auto des anderen Mannes aus dem Graben den rutschigen Hang hinauf und wurde oben von mehreren Leuten begeistert empfangen. Wir bekamen Essen und Geld angeboten, lehnten aber ab und verabschiedeten uns, über und über mit dem roten Lehm beschmiert Smiley. Leider (wie schon so oft), haben wir im Eifer des Gefechts vergessen Fotos zu machen. Naja … vielleicht bei der nächsten Rettungsaktion Zwinkerndes Smiley.
Die Nacht verbrachten wir dann jedenfalls zum ersten Mal an einer Überland-Tankstelle direkt vor Santa Rosa, bei der es heiße Duschen und somit die Möglichkeit zum Lehm-Entfernen gab, auch wenn einige Flecken in den Klamotten wohl bleiben werden.

Von dort aus ging’s dann weiter Richtung Chaco, dem großen Teil Nord-West-Paraguays, in dem praktisch niemand außerhalb der Mennoniten-Gemeinden und einiger weniger Dörfer lebt. Der Norden des Chaco ist eine riesige Ebene mit dornigen Sträuchern und Bäumen. Hier, so versprachen wir uns, würden wir genügend freie Stellplätze finden, so dass wir unsere Zeit bis April schon herumbekämen. Also ging es von Santa Rosa im Osten in Richtung Concepción und dort über den Río Paraguay, fuhren eine schlechte Asphaltstraße bis Pozo Colorado (dort sahen wir unseren ersten Ameisenbären, leider mal wieder tot) und verbrachten zwei Tage im feuchten Chaco kurz hinter Pozo Colorado an der Ruta 9. Der feuchte Teil des Chaco zeichnet sich hier durch eine Palm-Savannenlandschaft aus, die saisonal unter Wasser steht und dann von vielen Wasservögeln aufgesucht wird. Wir sahen jedoch fast kein Wasser … und somit natürlich auch keine Vögel.

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Von dort aus ging es weiter die Ruta Transchaco hinauf nach Filadelfia, einer der drei Mennoniten-Kolonien im zentralen, trockenen Chaco. Die deutsch-stämmigen Mennoniten kamen ab 1930 in den Chaco, da sie in ihren ehemaligen Heimatländern vertrieben wurden und bauten sich dann hier – auch mit Hilfe der heimischen Indianerstämme – eine neue Existenz auf. Auch heute leben die Mennoniten in diesen Gebieten noch immer neben den Indianern, was natürlich mitunter nicht reibungslos abläuft. Doch erst unsere Zeit in Valencia (dazu später mehr) ermöglichte uns einen besseren Blick auf diese zum Teil komplizierte Beziehung.

Filadelfia erreichten wir genau zu der Uhrzeit, als der Supermarkt seine Türen Mittags schloss. So mussten wir dann erstmal 2,5 Stunden Mittagspause überbrücken und aßen Reste unseres Nudelsalats im Serenidad Park, in dem wir später auch unseren ersten Geocache in Paraguay finden sollten Smiley. Der Park ist nicht spektakulär – das was spektakulär war, war die Größe der Mücken, die dort auch tagsüber herumflogen.
Als wir auf der Suchen nach einem freien Wifi  am Straßenrand standen, hielt plötzlich Wesley  – ein junger Mennonit, der nur ein paar Häuser weiter wohnte und uns fragte, ob wir etwas suchen würden. Wir kamen ziemlich schnell mit ihm ins Gespräch, denn alle Mennoniten im Chaco sprechen Deutsch (untereinander überwiegt meist eine Art Plattdeutsch, das man mit ein bisschen Konzentration teilweise sogar ganz gut verstehen kann Smiley). Ein wenig bizarr, wenn man bedenkt, wo wir uns befinden! Smiley Wesley hatte Zeit, lud uns zu sich nach Hause ein, um ein bisschen Tereré (eiskalter Mate) zu trinken, während seine kleinen blonden Töchter auf dem Trampolin im Garten spielten und dabei die ganze Zeit auf Deutsch miteinander quasselten. Er erzählte uns ein bisschen was über die Gegend, empfahl uns mal am Touristenbüro vorbeizuschauen und machte ein paar Telefonate für uns in der Stadt, bevor wir – sicher 2 Stunden später – endlich wieder aufbrachen.

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Auch Filadelfia hat keinen Campingplatz, aber eine richtig gute, neue Überlandtankstelle, die uns in dieser Nacht und mit Blick auf einen tollen Flaschenbaum zum ersten Mal als Stellplatz diente.

Am nächsten Morgen ging’s dann also, wie empfohlen, zum Touristenbüro, wo wir einiges über die Fauna und Flora des Chaco, sowie die Mennoniten erfuhren. Auch zum Supermarkt schafften wir es noch, bevor wir in den westlichen Chaco aufbrachen und nach recht mühseliger Suche doch noch einen Platz zum Übernachten fanden. Wir nannten den Platz den Tapir-Platz, da in dem getrockneten Schlamm der Senke noch eindeutig Tapirspuren zu erkennen waren. 5 Tage verbrachten wir dort – beobachteten die vielen Raubvögel (denn davon hat der Chaco unglaublich viele), die tausend verschiedenen Sorten Tauben, wünschten uns eine Foto-Falle für nächtliche Tieraufnahmen herbei (mit der wir möglicherweise das Raubtier hätten identifizieren können, welches Nachts um unser Auto schlich) … und warteten auf die Tapir-Sichtung … die jedoch leider nicht stattfand.
Dennoch war der Platz herrlich: Nicht zu heiß (Durchschnitt 34°C, in der Sonne über 50°C), da wir durch Büsche immer ab Mittags beschattet wurden, und endlich hatten wir mal wieder die Zeit etwas zu lesen oder Spanisch zu lernen. Die Tage am Tapir-Platz waren also tatsächlich mal wieder Urlaubstage und bis auf ein paar nervige Wespenstiche ging’s uns richtig gut dort.

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Aber auch hier mussten wir irgendwann wieder aufbrechen und unsere Wasser- und Lebensmittelreserven auffüllen, bevor wir weiter Richtung Loma Plata (eine andere Mennoniten-Siedlung) aufbrechen wollten. Wir standen mal wieder am Straßenrand und nutzen ein freies Netzwerk, als eine Frau zu uns ans Auto kam und uns ansprach.
Sie fragte mich, ob wir aus Regensburg kämen (RE-PI 712) … kommen wir natürlich nicht, aber das brachte uns direkt ins Gespräch und auch ihr Mann stieg aus dem Auto und gesellte sich dazu: Die beiden sind Rosi und Klaus, ein Pärchen, das von Südamerika bis nach Alaska in drei Jahren mit ihrem Iveco reisen wollte, aber im Chaco und bei den Mennoniten hängen blieb. Nun leben sie im Bilderbuch-Örtchen Valencia mitten unter Mennoniten und sorgen dort nicht nur mit ihren gelegentlichen Touristen-Besuchern immer mal wieder für frischen Wind. Wir erzählten ein bisschen was von uns, und die beiden etwas über sich und die Gegend und so ergab es sich, dass sie uns kurzerhand zu sich nach Hause einluden.

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Zwei Tage durften wir also in Valencia und bei ihrem gemütlichen Häuschen stehen, lernten ihre mennonitischen Freunde (Viktor und Elsi, Anna und Hildi) und somit auch ein bisschen die Kultur, Geschichte und das Dorf kennen. Rosi und Klaus sind zwar Rentner aber dennoch richtig jung geblieben und überhaupt verstanden wir uns mit den beiden sehr gut. Klaus, der inzwischen den Posten des Elektrikers, Schreiners, Tischlers und Mädchen für alles im Dorfe inne hat,  zeigte uns das Fortín Boquerón (die Kriegsstätte, an der der Chaco-Krieg entschieden wurde) und schenkte uns sogar zwei, am Iveco nicht mehr benötigte, Zusatzscheinwerfer für den Pinzi, die er zusammen mit Florian anbrachte.

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Auch kulinarisch war die Zeit in Valencia nicht gerade die schlechteste Smiley. Nicht nur Rosi kochte hervorragend (von ihr haben wir auch ein Sauerteig-Rezept bekommen und genossen jeden Tag ihr köstliches selbstgebackenes Erdnuss-Brot), auch Elsi überraschte uns mit ein paar hausgemachten Köstlichkeiten, die wir wohl lange nicht vergessen werden: Es gab Plüschkes, eine Art Hefe-Brötchen mit zitroniger-Zuckerglasur, selbst-geröstete Erdnüsse und die wohl beste Marmelade seit langer, langer Zeit – hergestellt aus den Blüten einer Sauerampfer-Art … unbeschreiblich gut und vielleicht ein wenig zu vergleichen mit Johannisbeer-Gelee. Wir haben beide schon gesagt, dass wir irgendwie versuchen müssen, an Samen dieser Sauerampferart heranzukommen, um vielleicht ein Pflänzchen davon im Gewächshaus zu Hause anzuziehen … denn ganz ehrlich: Jeder sollte diese Marmelade mal probieren!

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Überhaupt profitierten wir sehr von dem Aufenthalt bei Rosi und Klaus, denn sie erzählten uns nicht nur von den Sehenswürdigkeiten der Gegend (besonders interessierten uns dabei ja die Salzlagunen östlich von Loma Plata, in denen die chilenischen Flamingos überwintern), sondern sie entschlossen sich auch kurzerhand noch einmal mit uns dorthin zu fahren und das Campen mit dem Zelt auszutesten, da ihr schöner Iveco leider so langsam dahin rostet. Rosis Begeisterung für den bevorstehenden Zelt-Ausflug war wunderbar und steckte uns ebenfalls an.
Sie zeigten uns ein Naturreservat auf der Estancia Campo Maria (10.000 Gs Eintritt pro Person, egal wie lange man bleiben will), wo wir zwei Nächte blieben und den wunderschönen Sonnenuntergang von einem Aussichtsturm genossen. Auf Wasservögel warteten wir jedoch vergeblich (es waren an einem Tag nur zwei Flamingos da), konnten aber auf Tuchfühlung mit einem wahnsinnig niedlichen Gürteltier gehen, Lagerfeuer machen und immer wieder Rosis Köstlichkeiten verspeisen. So lernten wir dann mit unseren 29 Jahren im Chaco Leberknödel kennen, die mir bis dahin nicht mal ein Begriff waren! Smiley

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Nach den zwei Tagen in Campo Maria fuhren wir noch gemeinsam zur Laguna Capitán und dem dortigen mennonitischen Gemeindehaus (15.000 Gs pro Paar und Nacht im Auto) und sahen endlich ein paar mehr Wasservögel, die in den salzhaltigen Lagunen nach Nahrung suchten. Einmal zählten wir über 60 Flamingos.
Während Rosi und Klaus schon mal wieder nach Valencia fuhren, entschieden wir uns für einen weiteren Tag an der Laguna Capitán und kamen in den Genuss von den sehr netten mennonitischen Pächtern Willi und Lina zum Guiso eingeladen zu werden. Guiso ist eine Alternative zum Asado, bei dem in einem gusseisernen Topf Fleisch (Rind oder Huhn) auf offenem Feuer angebraten, dann mit Wasser aufgegossen und gekocht wird. Dazu kommen Kartoffeln, Möhren und Reis oder Nudeln. Gewürzt wird mit Salz, Tomatenmark, Zwiebeln und Knoblauch. Eine Art Eintopf, der dann vor einem steht und zu dem man, wenn man will, Galletas (kleine, steinharte Brötchenkugeln) essen kann. Uns schmecken Galletas weniger gut, aber hier in den Supermärkten kann man sie Säcke-weise kaufen.

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Ostersonntags kehrten wir dann nach Valencia zurück … und es fühlte sich wirklich ein bisschen an, als würde man nach Hause kommen, so herzlich wurden wir empfangen und bekamen gleich alle Neuigkeiten aus dem Dorf berichtet. Auch unserer weiterer Tag war schon direkt verplant, weil Viktor und Elsi uns noch einmal zu sich nach Hause einluden und auch Hildi uns noch mit auf ihre Kuhweide nehmen wollte. Wir hatten also kaum unsere Sachen ausgepackt, da stand dann also unsere Fahrt mit einem alten Chevy-Pickup über die Viehweide an … natürlich stehend hinten auf der Ladefläche Smiley. Ein richtig schönes Erlebnis, auch, wenn wir nur ein bisschen die Tiere kontrollierten und keine Herde von Weide zu Weide treiben mussten.

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Auch der Abend bei Elsi und Viktor war noch einmal richtig nett, läutete aber langsam das Ende unserer Zeit im Chaco ein. Der Ostermontag verlief dann noch mal sehr ruhig, wir besuchten mit Rosi und Klaus zum Abschied einen Tajamar (großes, mit Wasser gefülltes Erdloch, das als Viehtränke genutzt wird und der dazugehörige Aushub – im Chaco ein richtiger Hügel Smiley) und genossen vom Aushub aus den letzten Sonnenuntergang im Chaco.
Danach machten wir uns in unserer ersten Fahrt bei Dunkelheit (die neuen Zusatzscheinwerfer wollten ja mal ausgetestet werden) über die staubigen Erdstraßen auf den Weg nach Filadelfia. Generell ist der Staub hier im Chaco immer ein Problem, denn selbst ein paar Stunden nach einem Regenguss ist der Staub auf den Straßen wieder da und raubt einem manchmal nicht nur den Atem, sondern auch die komplette Sicht, was immer wieder zu tödlichen Unfällen führt. Und auch wir erlebten, dass mit dem Staub hier wirklich nicht zu spaßen ist.

In Filadelfia angekommen bot uns die Fernheim-Tankstelle ein letztes Mal Zuflucht, bevor wir am nächsten Morgen noch einmal einkaufen gingen, einen netten Kölner trafen (dessen Namen wir leider gar nicht wissen) und wir dann von der Stadt im Chaco Abschied nahmen und Richtung Concepción fuhren. Unser großes Ziel war nun die Grenze zu Brasilien in der Grenzstadt Pedro Juan Caballero. Doch auf dem Weg dorthin passierten wir das tropische Amambay mit seinen wunderschönen Felsformationen und dem Nationalpark Cerró Corá, wo wir zwei Tage verbrachten.
Der Wald war grün, feucht, wild. Affen (vermutlich Kapuziner) turnten durch die Bäume und verschiedene Papageienarten knusperten an den Früchten der Palmen, während Abends die unzähligen Frösche zum gemeinsamen Konzert ansetzten. Uns gefiel es sehr gut, auch wenn der Park leider wieder wenige Wandermöglichkeiten bietet. Der Besuch und die Übernachtung hier sind kostenlos, wir fanden Strom und eine Hütte, die uns vor den teils heftigen Regengüssen schützte.

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Und wenn wir im 50km entfernten Pedro Juan Caballero die Grenze nach Brasilien überquert haben, machen wir uns langsam auf den Weg nach Nordosten zum größten Sumpfgebiet der Erde – dem Pantanal – aus dem dann bei unserer Ankunft natürlich alle Moskitos verschwunden sind Zwinkerndes Smiley.

Viele Grüße und bis zu unserem nächsten Bericht,

Katja & Florian

Kurzfazit Paraguay: Wir müssen ganz ehrlich sein und sagen, dass uns Paraguay in den ersten paar Tagen nicht sonderlich “vom Hocker gerissen” hat … und wir durchaus verstehen konnten, warum manche Leute nur durchreisen. Gerade für unsere Art des Reisens – mal angewiesen auf einen Campingplatz, dann aber wieder auf freie Stellplätze ohne viele Menschen – bot Paraguay zunächst wirklich nicht viel. Campingplätze gab’s so gut wie gar keine, dafür viel zu viele Menschen und Städte .
Aber jetzt können wir sagen, dass uns Paraguay mit der Zeit doch irgendwie ans Herz gewachsen ist … vielleicht oder gerade durch die vielen Kontakte zu den hier lebenden Menschen. Wir empfanden, dass die Menschen hier noch aufgeschlossener waren und uns wesentlich eher ansprachen als in den bisherigen Ländern … und damit meinem wir nicht nur Willi in Ciudad del Este, Rosi und Klaus und die vielen netten Bewohner von Filadelfia, Valencia oder in Loma Plata; Auch Lkw-Fahrer an den Überland-Tankstellen oder eine Horde Jungs auf dem Parkplatz des Cerró Corá Nationalparks.
Auch über die Polizei können wir hier bisher nur Gutes berichten, auch wenn wir hier in Paraguay 8 Mal angehalten wurden. Alle waren sehr zuvorkommend und eigentlich nur interessiert … zumeist mehr am Auto als an uns Smiley.
Auch wenn echte landschaftliche Highlights fehlen, so haben uns die Unterschiede der verschiedenen Regionen doch beeindruckt: Tropischer Regenwald, rote Erde und Dschungelflüsse im Osten stehen im krassen Gegensatz zum heißen, trockenen Chaco mit seinen endlosen Viehweiden und seiner dornigen Vegetation.
Wir waren gerne hier!

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9 Gedanken zu „Paraguay – mehr als nur ein Transit-Land

  1. Anna

    Sehr schöner Bericht liebe Käthe :). Ich muss zwischendurch laut lachen. Freut mich total, dass ihr soviel erlebt und so viele tolle Menschen kennen lernt. Kathrin hat deine Cilian-Mail natürlich sofort weiter geleitet (ich verweile immer noch dort ;)).
    Ganz liebe Grüße
    Anna

  2. Rosi und Klaus

    Hola Katja und Florian.
    sehr schön habt Ihr unsere zweite Heimat beschrieben, wir Danken Euch
    . Paraguay ist arm, einfach aber herzlich, das hast du gut rüber gebracht.
    Es war wunderschön mit Euch, gerne denken wir an Euch zurück.
    Eine gute Reise , viel Glück und denkt daran 1 Jahr ist nicht lang!!!!!!!!!!!!!!!
    abrazo Rosi und Klaus

  3. Tina

    Hallo ihr 2,
    ein sehr schöner Bericht habt ihr geschrieben und die Fotos sind ja mega toll !!!!
    Ich wünsche euch noch weiterhin viel Spaß auf eure Reise und vielleicht sieht man sich ja mal wieder in unserem kleinen aber schönem Dorf Valencia!! 🙂
    viele grüsse Tina (Tochter von Rosi)

  4. hildegard giesbrecht

    es war schon euch kennen zu lernen ich weunsche euch noch schone Monnate bis ihr wieder im Berufsleben musst
    Hildegard

  5. Ingrid Brinkert

    Hallo Katja und Florian,
    ich habe gerade euren wieder mal super tollen Bericht gelesen. Ich finde es auch für Euch wunderschön, daß Ihr so viele nette Leute kennen lernt. Ich hoffe, daß es auch weiterhin so interessant und aufregend für Euch ist. Ich warte immer schon mit Spannung auf Euren nächsten Reisebericht und auf die super Fotos (wahrscheinlich habt Ihr ja, wenn Ihr wieder zurück seid einige tausend Fotos gemacht).
    Also weiterhin alles Gute. Mama

  6. Ingrid

    Hallo Ihr Beiden.Mit viel Interesse habe ich euren Reisebericht gelesen und mich über die Fotos gefreut.
    Vor allem ,da ich Rosi und Klaus persönlich kenne,ganz liebe Menschen ,die beiden.

  7. Sandra von auswandern-paraguay

    Hallo Ihr 2, sehr schöner Reisebericht und ich muß gestehen: Ihr kennt nun Gegenden, die wir in den 4 Jahren, die wir hier leben, noch nicht kennen gelernt haben. 🙂
    Aber mit eurer Einschätzung liegt Ihr vollkommen richtig. Paraguay ist ein schönes Land, aber touristisch und auch landschaftlich haben unsere Nachbarländer doch etwas mehr zu bieten. Aber vielleicht gerade deshalb sind die Menschen hier so besonders. Genau das ist auch der Grund, warum wir – und vor allem unsere Kinder – uns hier so wohl fühlen.
    Liebe Grüße, alles Gute und viele neue Eindrücke auf eurer weiteren Reise wünschen Euch
    Sandra und Familie aus Paraguay

  8. Elsi und Victor

    Hola Katja und Florian,
    liebe Grüsse aus Valencia- PY von Elsi und Victor.
    Es war sehr schön mit Euch, Wir wünschen Euch eine gute Reise weiterhin
    Gottes Segen mit Euch, Elsi und Victor

  9. DesertRhino

    Die Leute dort haben wir als sehr zuvorkommend kennengelernt.
    Trotzdem haben wir Unterschiede festgestellt,
    die abhängig davon waren wo man sich mit ihnen unterhält.
    In den Großstädten waren einige Leute doch
    schon recht beharrlich aufdringlich. Andernorts gab esdann ein gänzlich anderes Bild.
    Nett und nahezu zurückhaltend.Auf jeden Fall braucht man dort keinesfalls Sorge haben beklaut zu werden.

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