1 Jahr und 2 Tage später

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08.02.2014 – 20.02.2014

(Fray Benthos Grenzübergang, Mercedes, Dolores, Nueva Palmira, Carmelo, Colonia del Sacramento, Blancarenas, Montevideo – Warten auf die Verschiffung)

Wie der Titel dieses zweiten und letzten Reiseberichtes aus Uruguay schon sagt, reisten wir genau 1 Jahr und 2 Tage nach unserer Ankunft in Südamerika wieder nach Uruguay ein.

Am feucht-heißen Klima änderte sich wenig, als wir über die Mautpflichtige Puente San Martín (für uns saftige 300 ARG Pesos Maut aufgrund der drei Achsen) nach Uruguay zurückkehrten. Nachdem wir uns erst wunderten, dass wir keinen Ausreise-Stempel für Argentinien bekommen hatten, erklärte uns dann eine argentinische Beamtin, dass zwischen Uruguay und Argentinien seit dem 01.01.14 nur noch die jeweilige Einreise dokumentiert würde. Also konnte es für uns auch ohne Stempel weitergehen …

Die Sonne schien herrlich, die Wiesen waren akkurat geschnitten und auch auf dieser Seite des Río Uruguay standen weite Teile des Landes unter Wasser. Ein Glück, dass wir von diesen ganzen Unwettern und dem vielen Regen immer nur hörten bzw. das restliche Wasser sahen, nie aber wirkliche Regengüsse miterlebten.

Wir hatten uns für Uruguay dieses Mal keine besonderen Ziele mehr gesetzt, sondern wollten uns langsam aber sicher in Richtung Montevideo aufmachen, wo wir den Pinzi wieder auf die Fähre nach Hamburg setzen wollten. Am 23.02. würde die Grande Nigeria der Grimaldi Line den Hafen von Montevideo erreichen und dann musste der Pinzi mit dabei sein, wenn er zurück nach Europa wollte.

Um aber die noch ausstehenden Hafengebühren bezahlen zu können – und uns für unsere letzte Woche in Buenos Aires noch einmal mit US Dollars einzudecken – ließen wir nach unserer Grenzüberquerung Fray Benthos „rechts“ liegen und fuhren in Richtung Mercedes.

Die Stadt erreichten wir zur Siesta, sie war daher also fast menschenleer. Umso schneller gelangten wir zur Plaza Independencia, an der sich – wie so oft in Uruguay – mehrere Filialen von Banken aufreihen. Schnell wurden wir fündig und organisierten nicht nur Pesos Uruguayos, sondern auch die in Argentinien heiß-begehrten US Dollar, die hier ebenfalls aus den Automaten gezogen werden können.

Nach so vielen erledigten Pflichten an diesem Tag und schon relativ “gar gekocht” durch die hohen Temperaturen und ebenso hohe Luftfeuchtigkeit, suchten wir uns einen ruhigen Schlafplatz an der Ruta 21 in Richtung Dolores. Im Schatten eines Baumes, mit Blick auf die saftig-grünen Wiesen und sanften Hügel Uruguays, verbrachten wir den restlichen Tag.

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Entspannung am Ende des Tages – Trotz über 30°C wehte ein kühlender Wind.

In der Nacht bekamen wir – zum ersten Mal – eines der heftigen Gewitter mit, die die Regionen entlang des Río Uruguay in den letzten Wochen so oft heimgesucht haben mussten. Der Regen hielt fast die ganze Nacht an und auch am nächsten Morgen verzögerte er unsere Weiterfahrt bis 11Uhr. Nur gut, dass man auf einer solchen Reise eher selten unter Zeitdruck steht – so fuhren wir einfach weiter, als der Regen nachgelassen hatte.

In Dolores organisierten wir noch fehlende US$ und machten uns über Nueva Palmira und Carmelo weiter auf den Weg nach Osten. Kurz hinter Conchillas fanden wir am Nachmittag einen recht ruhigen Platz für die Nacht … leider hatten wir dort ziemlich mit den schwülen Temperaturen und den vielen, vielen Moskitos zu kämpfen, aber ein eiskaltes Bier kann in solchen Situationen ja bekanntlich den Abend retten. Smiley

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Colonia del Sacramento. Wir brauchten dringend Internet, um uns mit zwei befreundeten Reisenden (Marco und Tina) kurzzuschließen. Die beiden Schweizer, denen wir nun schon so oft auf unserer Reise begegnet sind, hatten uns darum gebeten einige Sachen im Pinzi mit nach Europa verschiffen zu dürfen, da auch sie im Februar wieder zurückfliegen würden, ihr Auto aber in Südamerika verkaufen wollten.
Wir wussten, dass die beiden schon in Uruguay angekommen sein sollten, und wie der Zufall es wollte teilten sie uns mit, dass sie – wie wir auch – am kommenden Tag in Montevideo sein würden! Perfekt also für die Übergabe eines Kühlschranks, einer Seilwinde und Autobatterie.

In Anbetracht der bevorstehenden Abgabe des Pinzgauers mussten wir selber auch noch ein wenig sortieren, packen und umräumen und entscheiden uns daher gegen einen Besuch der sehr reizvollen Stadt Colonia. Vielleicht kommen wir ja irgendwann noch einmal wieder …

So fuhren wir also in Richtung Blancarenas, wo wir einen liebevoll geführten Campingplatz fanden. Bunte Holzschilder wiesen auf alles hin, was man wissen musste und luden die Gäste zum Mülltrennen und Mülleimer benutzen ein Smiley. Ein netter Ort, der – bei dem schlechten Wetter der letzten Wochen – außer uns nur zwei weitere Gäste zählte.

Hier packten wir unseren Koffer, verstauten die Souvenirs und schmiedeten weitere Pläne für die Verschiffung. Sogar Wäsche wurde noch mal schnell gewaschen – diese trocknete aber nur dank unseres in Chile gekauften Heizlüfters, denn die Luftfeuchtigkeit war an diesem Tag wieder so hoch, dass die Wäsche vermutlich niemals von alleine getrocknet wäre.

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Am Río de la Plata packten wir unsere Koffer für den Rückflug und bereiteten den Pinzgauer auf die Verschiffung vor.

Dieser letzte Vorbereitungstag war hervorragend und so konnte es am nächsten Morgen, wie geplant, weiter in Richtung Montevideo gehen. Leider wurde das Wetter – das an diesem Tag nie wirklich gut gewesen war – immer nur noch schlechter. An einer Stelle mussten wir unsere Route sogar umplanen, da die Unwetter der letzten Wochen die Flüsse derart hatten ansteigen lassen, dass eine große Brücke über den Río Santa Lucia schon seit sechs Tagen wegen Hochwassers gesperrt war. Der Tag war bestimmt von Regen, Gewitter und Wind und gerade als wir in die trubelige Hauptstadt Uruguays hineinfuhren, entlud sich das heftigste Gewitter des Tages genau über uns.

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Den ganzen Tag hingen furchtbar schwarze Wolken am Himmel … in Montevideo erwischte uns dann ein heftiges Gewitter.

Es goss wie aus Kübeln für mehr als eine halbe Stunde, Müll wurde vom Wind über die Straße gefegt und Plastik-Tüten sausten nicht selten mit über 70km/h neben dem Auto her. Genau das richtige Wetter also, um durch eine Hauptstadt zu fahren und nach dem Treffpunkt mit Marco und Tina zu suchen. Zum Glück erreichten wir die Ancap Tankstelle an der Rambla, wo die beiden uns erwarteten, als das Schlimmste bereits wieder vorbei war. Marco und Tina hatten sich hier mit einem anderen Schweizer Pärchen getroffen, die Interesse an ihrem in den USA gekauften Toyota hatten.

Während die möglichen Käufer eine kleine Spritztour machten, konnten wir anderen einander erst einmal von unseren letzten Wochen berichten. Es war ein nettes Wiedersehen und wir hatten einander viel zu erzählen. Den Abend verbrachten wir zusammen an der Tankstelle und erfuhren so, dass sich das junge Schweizer Paar zum Kauf des Toyotas entschlossen hatte und Marco und Tina somit 2 Tage vor ihrem Rückflug durch einen glücklichen Zufall doch noch Käufer für ihr Auto gefunden hatten!

Während wir am nächsten Morgen früh aufbrachen, um zu unserem Grimaldi Agenten Gabriel Kaklouk in der Innenstadt zu gelangen, machten sich Marco und Tina noch einmal auf den Weg ins weiter nördlich gelegene Paraiso Suizo. Zur Übergabe ihres Kühlschranks und der Seilwinde wollten wir uns übermorgen wieder an der Tankstelle treffen.

So trennten sich also erst einmal unsere Wege und wir fuhren zu einem bewachten Parkplatz, den wir uns bereits am Vortag ausgesucht hatten. In die große Halle passte der Pinzi ohne Probleme und dank des netten Parkwächters, dem wirklich viel daran lag sich mit uns zu unterhalten, ließen wir den Pinzi guten Gewissens bei ihm.

Zum Büro des Agenten war es dann nur noch ein Katzensprung. Im 10. Stock des Gebäudes wurden wir um 9Uhr von José empfangen, der sich von nun an um uns kümmern sollte. Schnell waren die benötigten Dokumente kopiert und er sagte uns, dass die Vorbereitung nun weitere zwei Tage dauern würde … mehr hätten wir erst einmal nicht zu tun. José würde sich per Mail wieder bei uns melden, sobald die Dokumente fertig seien.

Mit einer so schnellen Abwicklung hatten wir nicht gerechnet – das ließ nicht nur auf eine Abgabe des Pinzis noch vor dem Wochenende hoffen, sondern bedeutete sogar, dass wir den Tag für einen Besuch der Stadt nutzen konnten! Da der Pinzi sicher für umgerechnet 2,70€ pro Stunde bei dem netten Parkwächter stand, machten wir uns einen schönen Vormittag und erkundeten die Stadt.

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Die Plaza Constitución – ein angenehm kühler und schattiger Ort im warmen Montevideo.

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Überall ragen die herrlichen, alten Kolonialhäuser empor – mal in gutem, mal weniger gutem Zustand.

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Auf der Plaza überlegten wir erst einmal, was wir uns in Montevideo eigentlich ansehen wollen.

Zunächst einmal verschafften wir uns auf der Plaza Constitución einen Überblick mit Hilfe der Stadtkarte, während rings um uns herum einige Händler und Künstler Flohmarktstände aufbauten. Die Plaza Constitución, die auch als Plaza Matriz bekannt ist, war einst das Herz des kolonialen Montevideos. Anschließend ging es für uns vorbei an der Catedral Metropolitana die Calle Sarandí entlang und auf die Puerta de la Ciudadela entlang. Dieses “Tor” ist der einzige Überrest der Zitadelle von Montevideo, die im Jahre 1833 zerstört wurde.

P1100932-Uru 3Der Glockenturm der Catedral Metropolitana.

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Ein Hotel in einem der typischen Kolonialbauten – vermutlich etwas luxuriöser als der Pinzi.

Die Puerta bildet aber auch gleichzeitig den Zugang zur riesigen Plaza Independecia, in deren Mitte das Mausoleum des uruguayischen Staatshelden Artigas alle Blicke auf sich zieht. Uns zog es in der wunderbaren Morgensonne aber weiter die Avenida de 18 Julio hinauf, Montevideos Flaniermeile und Einkaufsstraße. Ihr folgten wir bis zum Rathaus der Stadt, ehe wir wieder zurück zum Grabmal des ehemaligen Generals und Politikers José Artigas liefen und anschließend nach fast 2,5h zum Pinzi zurückkehrten.

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Puerta de la Ciudadela – einst das Tor zur Altstadt, der “Ciudad Vieja”.

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Das Grabmal des Volkshelden Artigas vor dem Palacio Salvo, der bis 1935 das höchste Bauwerk Südamerikas war.

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Unterhalb der Statue von General Artigas befindet sich das Grab, in dem die Urne des Volkshelden 24h von Soldaten bewacht wird.

Zufrieden mit dem ersten Tag in der Stadt kehrten wir zur Ancap Tankstelle zurück. Hier wollten wir die Zeit verbringen, bis sich José wegen der Verschiffung melden wollte – es gab Wasser, WLAN und Toiletten … und: es war kostenlos und sicher.
Dass wir allerdings am Ende sieben Tage hier stehen würden und alle Tankwarte uns mit Namen kannten, hätten wir uns dann auch nicht träumen lassen.

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Unser Parkplatz neben der Ancap-Tankstelle – Unter Palmen und 15m bis ans Wasser.

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Wie die Einheimischen: Mit einem Getränk in der Hand, schauen wir dem Sonnenuntergang über dem Meer zu.

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Guzman – unser Lieblings-Tankwart Smiley.

José meldete sich nach 2 Tagen am Freitag nämlich nur mit der schlechten Nachricht, dass der Zoll diese Woche die Dokumente nicht fertig stellen würde. Das hieß, dass wir auch das Wochenende an der Tankstelle verbringen mussten. Nach über einem Jahr in Südamerika kannten wir ja inzwischen die Verlässlichkeit von Aussagen wie “in 2 Tagen ist alles erledigt”, als aber sowohl am Montag als auch am Dienstag noch nichts passiert war, geriet unsere Geduld langsam an ihre Grenzen. Am späten Dienstagnachmittag kam dann aber doch noch die erlösende E-Mail: Am nächsten Tag um 14:30Uhr sollten wir unsere Papiere abholen und danach den Wagen im Hafen abliefern können.

Das Warten hatte also ein Ende – und auch das Campen an der Tankstelle. Wir bereiteten den Wagen am Mittwoch Vormittag auf den Transport auf dem Schiff vor und machten uns anschließend auf den Weg zu José, bei dem wir die Grimaldi-Gebühren bezahlten und neben unseren Dokumenten auch seinen Mitarbeiter Fabrizio an die Seite gestellt bekamen. Dabei hatten wir eigentlich damit gerechnet, die Rückverschiffung alleine zu organisieren … Ob es sich dabei nun aber um eine Nettigkeit von José handelte, der sich mehrfach für die Wartezeit von einer Woche statt 2 Tagen entschuldigte, wissen wir leider nicht.

Jedenfalls begleitete uns Fabrizio zum Hafen und erledigte auch alle weiteren Behördengänge auf dem Gelände mit uns zusammen, ehe wir den Pinzi genau dort parkten, wo wir ihn vor einem Jahr in Empfang genommen hatten. Hier ließen wir ihn am 19.02. zurück … ein wirklich komisches Gefühl als wir die Schlüssel abgeben mussten! Trauriges Smiley

Für uns ging es jedoch gleich weiter, denn es war schon später Nachmittag und unser weiterer Tag straff durchgeplant. Zunächst checkten wir im Montevideo Chic Hostel für eine Nacht ein, ehe wir mit dem Bus zum Omnibus-Terminal Tres Cruces aufbrachen. Hier kauften wir uns für den nächsten Morgen ein Bus/Fähr-Ticket von Montevideo via Colonia del Sacramento nach Buenos Aires. Nachdem wir uns an einem Burrito im Terminal satt gefuttert hatten, ging es zurück zum Hostel.

Die Gegend um das Hostel vermeidet man besser bei Dunkelheit, allerdings war die Aussicht von der riesigen Dachterrasse auf den Hafen und die Stadt im Abendlicht einfach herrlich. Lange saßen wir hier oben, schauten dem herrlichen Sonnenuntergang zu und blickten auf den Hafen, die Altstadt und den Río de la Plata. Mit einem Bier und hochgelegten Beinen verabschiedeten wir uns vom Pinzi und der schönen Reise im Auto.

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Was für ein Tag – wie gut, dass wir am Abend eine Dachterrasse und ein kaltes Bier hatten!

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Erleichtert, dass der Pinzi im Hafen steht, genießen wir den Sonnenuntergang über den Dächern der “Ciudad Vieja”.

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Deutlicher Verfall, wo einst herrschaftliche Bauten standen – Die “Cuidad Vieja” ist eigentlich kein Ort, an dem man sich nach Sonnenuntergang aufhalten sollte.

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Aber auf der Dachterrasse des Hostels war es herrlich ruhig und wir hatten einen erstklassigen Blick auf den Hafen von Montevideo.

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Lange beobachteten wir das geschäftige Treiben, während die Sonne den Hafen und Himmel in glühendes Orange und Rot tauchte – ein schöner letzter Abend in Uruguay.

Um 6.30Uhr am nächsten Morgen holte uns ein Taxi ab und brachte uns zum Bus-Terminal, von wo wir um kurz vor 8Uhr in einen Reisebus in Richtung Colonia del Sacramento stiegen. Es war seltsam Montevideo und den Pinzgauer hinter uns zu lassen … aber wir freuten uns auf unsere letzte “Reisewoche”, in der wir Buenos Aires erkunden wollten.

Um 11.30Uhr stiegen wir in Colonia auf das Schnellboot der Colonia Express Gesellschaft und sausten in nur einer Stunde und 20min über den Río de la Plata, der hier nur 50km breit ist. Schnell tauchten in der Ferne die Hochhäuser der 13 Mio. Einwohner Metropole auf und das Wetter wurde immer besser. Genau der richtige Beginn für unsere spannende, letzte Woche in der Hauptstadt Argentiniens …

Fazit Uruguay:

Der erste, gute Eindruck von Uruguay zu Beginn unserer Reise hat sich bestätigt – die entspannte Grund-Stimmung und ausgesprochene Freundlichkeit von Land und Leuten hat uns auch dieses Mal wieder begleitet.
Landschaftliche Vielfalt hat der “Zwerg” zwischen den Riesen Brasilien und Argentinien vielleicht eher weniger zu bieten – neben den dominierenden Wiesen und Weiden für die Rinderzucht, prägt der Ackerbau das Bild dieses ziemlich flachen Landes. Berge sucht man vergeblich, aber die Strände sind endlos und auch in der Hauptsaison finden sich einsame Stellen. Das Klima soll im Winter allerdings eher kühl und verregnet sein, so dass wir froh waren, nur den Sommer kennengelernt zu haben.

Das fortschrittliche, kleine Land ist im südamerikanischen Vergleich in vielen Dingen ein Vorreiter. Auch die Kriminalitäts- und Korruptionsraten liegen weit unter denen vieler sogenannter 1.Welt-Staaten. Ein kleiner Wermutstropfen war dabei das Preisniveau. Egal ob an der Tankstelle oder der Kasse im Supermarkt – für uns war Uruguay ein teures Reiseland.

Wir hoffen, dass diese stabile Entwicklung so anhält und würden uns freuen wenn wir nicht das letzte Mal in Uruguay gewesen sind.

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Ein Gedanke zu „1 Jahr und 2 Tage später

  1. Franz Thoren

    Hallo Ihr Beiden,
    im September 2014 gehen wir gemeinsam mit unserem Toyota-Camper in Hamburg an Bord eines Grimaldi-Schiffes, um dann in Montevideo unsere Weltreise zu starten. Nach Südamerika kommen Mittel- und Nordamerika, Neuseeland, Australien. Und dann geht es irgendwie wieder nach Hause. Soweit der Plan.
    Euren Blog habe ich geradezu verschlungen. Ihr habt Euch a) wahnsinnig viel Mühe gemacht und b) damit einen richtig guten Job gemacht. Der Blog ist echt toll. Ich habe ihn mit Begeisterung gelesen und viel davon profitiert. Vieles habe ich auch wiedererkannt. Denn ich war immerhin auch schon mehrmals in Südamerika unterwegs, mit Rücksack oder mit Camper. Aber immer nur im Jahresurlaub oder in Brasilien auch ein paar Mal auf Geschäftsreisen.
    Ich hoffe, Ihr habt Euch nach Eurer Rückkehr wieder gut zu Hause eingelebt.
    Alles Gute
    Franz Thoren

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